Der ID-Jahresbericht 2007
Vom 5. November 2008. Autor Ursula Bub-Hielscher, Richard Herding, Manfred WindeckerIn kurzer und prägnanter Form informiert der Jahresbericht 2007 des Informationsdiensts: für kritische Medienpraxis über die Aktivitäten des letzten Kalenderjahres. Das Profil konzentriert sich hierin auf die drei Säulen Bildungsarbeit, Mediendemokratie und die tägliche Beratung. Dies ist selbstverständlich nicht als Beschränkung zu verstehen. Über Kommentare, Anregungen und Mitarbeit freuen wir uns ...
DER ID IST TOT - ES LEBE DER ID !
Vom 3. April 2007. Autor Das ID-TeamDaneben ist eine Ressource – leider schon selbstverständlich – unverzichtbar: Geld.
Gerade in dieser Aufbauphase benötigen wir deshalb Eure/Ihre Spende!
INFORMATIONSDIENST: FÜR KRITISCHE MEDIENPRAXIS e.V.,
Bank für Sozialwirtschaft Berlin, BLZ 10020500, Konto 3099300
Der gespendete Betrag kann auch zweckgebunden sein. Da die Arbeit als gemeinnützig anerkannt ist, lässt sich der Betrag steuerlich absetzen.
In jedem Falle Vielen Dank! Das "ID-Team"
FESTUNG EUROPA: Flüchtlingsabwehr an den Grenzen der EU und in Deutschland
Vom 7. Oktober 2009. Autor Björn Lachmann
Täglich versuchen hunderte, wenn nicht tausende Menschen auf unterschiedlichen Wegen, Zuflucht in der „Festung Europa“ zu finden. Nur wenige können sie „erstürmen“ – aber viele werden in den Mühlen der EU-Flüchtlingspolitik zerrieben und bezahlen ihre Flucht aus inhumanen Lebensbedingungen mit dem Leben. Wird an den Außengrenzen der EU der in Grundgesetz und Genfer Flüchtlingskonvention festgeschriebene Schutz der Flüchtlinge konstant verweigert?
ALTERNATIVSZENE UND GEFANGENE - BEFREIEN: JA. BEGREIFEN: NEIN.
Vom 7. Oktober 2009. Autor Richard Herding
Über die Insassen und deren Leben hinter deutschen Gefängnismauern ist der Öffentlichkeit wenig bekannt.
In den Knast-Basis-Berichten deutschsprachiger alternativer Medien seit den 1970er Jahren galten Gefangene nur als Opfer, erst die Frauenbewegung sah sie auch als Täter.
Wie wird die Internet-Öffentlichkeit im Zeitalter von „Knast 2.0“ aussehen?
2009: Eine neue Integrationsstudie- Zwischen „erschreckender“ Bilanz und Befeuerung negativer Ressentiments
Vom 7. Oktober 2009. Autor Daniela Kalex
Im Januar 2009 veröffentlichte das „Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ eine Studie mit dem Titel “Ungenutzte Potentiale, Zur Lage der Integration in Deutschland“ [Studie zum Download, Besuch 9.10.09]. Zu den am häufigsten von den Medien zitierten Ergebnissen zählte die „Erkenntnis“, dass die TürkInnen die mit Abstand am schlechtesten integrierte MigrantInnengruppe Deutschlands seien. Nicht so sehr die Studie selbst als vielmehr das darauf folgende oft undifferenzierte Medienecho schürten Ressentiments, v.a. gegenüber türkischen und arabischen MigrantInnen und ermöglichte so ein mediales TürkInnen-Bashing.
Wem gehört die Information?
Vom 4. Oktober 2008. Autor Sabine KleczewskiDas Menschenrecht auf Information ist leicht als Anspruch formuliert, seine Durchsetzung - die noch dazu auf globaler Ebene erfolgen muss - ist aber keineswegs einfach. Beschränkungen der Informationsfreiheit gibt es weltweit - trotz der scheinbar grenzenlosen technischen Möglichkeiten, die beispielsweise das World Wide Web bietet. Nie war so viel Information frei verfügbar wie heute und nie war es doch zugleich so schwierig, ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und aus der Fülle eine Auswahl zu treffen.
Dieser Problematik und der Frage, wem die Information gehört, ging Sabine Kleczewski im Rahmen der Vortragsreihe des Informationsdienstes: für kritische Medienpraxis am 11.9.2008 nicht nur im Wortsinne auf den Grund. Ihr Referat greift wesentlich weiter und sucht nach Ansätzen auf verschiedenen Ebenen.
Zehn Jahre "Projekt Nachrichtenaufklärung"
Vom 9. September 2008. Autor Richard HerdingDas "Projekt Nachrichtenaufklärung" in Dortmund ist die jährliche Ohrfeige für die Medien: was habt ihr alles vernachlässigt, vergessen, verdrängt, verschwiegen?!? Es ist dem "Project Censored" in den U.S.A. nachempfunden. (Selbstzensur in den Medien ist da gemeint, nicht oder nur selten geht's um staatliche Zensur!) Allerdings bringt dieses immer eine Meldung aus der "kleinen" alternativen Medienwelt, um die "große" und fette daran zu messen.
Der "Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten" (Frankfurt am Main wöchentlich 1973 bis 1981) hat sicherlich auch Pate gestanden. Gelegentlich wird der Begriff "unterbliebene" Nachrichten auch als angemessenes Verständnis dieser mysteriösen Selbstzensur herausgehoben. Erwähnt wird das alternative Blatt "ID" jedoch auffallenderweise nie. Vielleicht weil es gelegentlich ins Visier des Staatsschutzes geraten war, ohne jedoch zum Beispiel wegen verfassungsfeindlicher Inhalte angezeigt zu werden.
"Informationsdienst: für kritische Medienpraxis"
Vom 3. April 2007. Autor Verena Zajonc, Jan OppermannWas war gut? Was schlecht? Was habt Ihr/haben Sie vermisst? Was sollte sich ändern?
Wir, die verbliebenen MitarbeiterInnen, möchten den "Informationsdienst: für kritische Medienpraxis" wiederbeleben, wobei die bestehenden Schwerpunkte und Themen weitestgehend erhalten, dabei veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst und das Angebot (u.A. um einen Newsletter) erweitert werden soll. (Eine ausführlichere Beschreibung findet Ihr/finden Sie unter dem Titel: "DER ID IST TOT - ES LEBE DER ID!")
Der ID Medienpraxis freut sich sehr über Kritik und Anregungen!!!
Bitte mailt/mailen Sie uns Eure/Ihre Meinung!
INFORMATIONSDIENST: FÜR KRITISCHE MEDIENPRAXIS
Vom 11. Februar 2007. Autor Richard HerdingDer "Informationsdienst: für kritische Medienpraxis" (e.V., Berlin, gemeinnützig) ist ein JournalistInnenbüro, das sich für den Zugang benachteiligter Einzelner und Gruppen zur Medienöffentlichkeit engagiert.
WIR TRAUERN UM MATTHIAS BELTZ:
Vom 9. Februar 2007. Autor Richard HerdingAnfang April 2002 wurde in Frankfurt am Main der Kabarettist, Jurist, ex-Fließbandarbeiter und anarchistischer Quer-Kopf Matthias Beltz zu Grabe getragen. Wir mochten seinen trockenen Witz, der immer am schärfsten um die selbstkritischen Gags bemüht war (Beltz hilf uns bei unseren Freunden – mit den Feinden werden wir selber fertig!) und trauern um ihn.